Herausgaben

Nietzsche zwischen Dionysos und Christus

Das Buch geht den Gründen von Nietzsches Religionskritik nach. Der erste Beitrag thematisiert Nietzsches ambivalente Haltung zur Mystik, die neben der Skepsis auch der Sympathie für die mystische Vereinigungstendenz einen Platz einräumt. Der zweite Beitrag stellt Nietzsches persönliche Erfahrung mit der ewigen Wiederkunft des Gleichen, seiner eigenen Spielart ekstatisch wahrgenommener Bejahung allen Lebens dar. Der dritte Beitrag analysiert Nietzsches rhetorische Strategie, mit der er den Tod Gottes in historisch neuer Weise und Intention verkündet und damit – auf alle Seiten hin – vehement provoziert. Der vierte Beitrag schliesslich präsentiert Nietzsche als religions- und kulturkritischen Dialogpartner für drei prominente Denker des 20. Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen Literatur und Theologie: Hans Urs von Balthasar, Eugen Biser und René Girard.

Eine Einleitung von Karl Pestalozzi führt an das Thema heran. Das biographische Porträt präsentiert den Autor, sein Werk und seine Lehrtätigkeit an der Universität Zürich.

Der Autor

Alois M. Haas, geboren 1934 in Zürich, war Ordinarius für Ältere deutsche Literatur an der Universität Zürich bis 1999.

Alois M. Haas: Nietzsche zwischen Dionysos und Christus. Einblicke in einen Lebenskampf. Herausgegeben und mit einem biografischen Essay versehen von Hildegard Elisabeth Keller. Mit einem Geleitwort von Karl Pestalozzi. Fotografien von Franziska Messner-Rast. Wald: DreiPunktVerlag 2003. 108 Seiten. SW-Abb. Broschiert. ISBN 3-905409-06-2 CHF 29.50 / 21.00 EUR

Ins Wort gebracht

„Ins Wort gebracht“ enthält Fragmente aus den Lehrdialogen von Margrith Schneider-Ehrsam. Transkription von Elisabeth Schorer Haag und mit einer Einleitung versehen und herausgegeben von Hildegard Elisabeth Keller. Ein biographisches Porträt stellt den persönlichen und beruflichen Werdegang von Margrith Schneider-Ehrsam dar. Das Buch erschien als Festschrift zum 85. Geburtstag von Margrith Schneider-Ehrsam.

 

Die Autorin

Margrith Schneider-Ehrsam ist die Mitgründerin des 1995 eröffneten Bildungs- und Kurhauses Sunnehus in Wildhaus / Toggenburg und war die langjährige Leiterin des Sunnehus sowie die Ausbildungsleiterin.

Ins Wort gebracht. Gespräche mit Margrith Schneider von 1983 bis 2002. Herausgegeben von Hildegard Elisabeth Keller. Wildhaus 2002 (Sunnehus-Reihe 3). ISBN 3-952256-1-1

Lichtsamen

Der Lyrikband Lichtsamen von Ruth Kriss-Rettenbeck enthält Texte, die sich an den alttestamentlichen Psalmen orientieren. Ihre Gedichte sind angeregt durch den Dialog mit Musik, Literatur und Beobachtungen in der Natur. Die Autorin erzählt in einem Nachwort, wie ihre Texte entstanden sind.

Lichtsamen. Von Ruth Kriss-Rettenbeck. Eingeleitet und herausgegeben von Hildegard Elisabeth Keller. ISBN 978-3-8423-5467-8, Hardcover, 100 Seiten. Norderstedt: Books on Demand 2011.

 

Die Autorin

Ruth Kriss-Rettenbeckn, Jahrgang 1924, studierte Philosophie, Psychologie und Deutsche Volkskunde an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Promotion 1955. Gemeinsam mit dem Volkskundler Lenz Kriss-Rettenbeck, mit dem sie seit 1954 verheiratet war und der von 1974 bis 1985 Generaldirektor des Bayrischen Nationalmuseums war, forschte sie zur religiösen Volkskultur im Alpenraum. Sie wohnt seit 1998 in Berchtesgaden.

Zeitschriften und Reihen

Hildegard Elisabeth Keller wirkt

  • als Beiratsmitglied der Zeitschrift Philía, Universidad Pompeu Fabra, Barcelona (seit 2007)
  • als Beiratsmitglied der Storia delle donne (Firenze University Press)
  • als Mitherausgeberin von Deutsche Literatur von den Anfängen bis 1700 (Bern: Peter Lang Verlag) (seit 2003)
  • als Redaktorin der Jahresberichte bzw. der Mitteilungen der Gottfried Keller-Gesellschaft Zürich (2001-2009)

Porträt

Prof. Dr. Hildegard Keller ist Autorin, Übersetzerin, Regisseurin und Performerin. Germanistin und Hispanistin.

Zum Porträt

Bloomlight Productions

Filme & Formate für Awards, Jubiläen & Kreativ-Coaching

Zur Website

Maulhelden

Aus dem Vollen schöpfen: Wir kennen uns in Literatur und Küche aus. Auch Literatur ist ein Lebensmittel.

Zur Website