BRUNNGASSE 8

Brunngasse 8. Zeitreise nach Zürich

Wie durch ein Wunder blieben in der Zürcher Altstadt prächtige Wandmalereien aus dem Mittelalter erhalten. Die jüdische Familie, die das Haus an der Brunngasse besass, hatte sie vor 800 Jahren in Auftrag gegeben. Die Malereien werfen ein neues Licht auf das Zusammenleben von Juden und Christen. Es ist eine kleine Sensation, dass sie überlebt haben. Die dargestellten Jagd- und Tanzszenen im damaligen höfischen (christlichen) Stil wurden um 1330 im Innern des Hauses an der Brunngasse 8 an die Wand gemalt. Ihre Auftraggeber stammen aus einer vornehmen jüdischen Familie, die zu Zürichs Elite gehörte: Die Witwe Minne und ihre beiden Söhne waren im Kreditgeschäft zu Vermögen gekommen. Doch dann, 1348/49, brach die Pest aus. Man wies den Juden die Schuld zu, schlug sie in die Flucht und verfolgte sie in ganz Europa. Der Dokumentarfilm von Hildegard Keller begibt sich auf eine Zeitreise mit sechs Menschen, einer Maus und einem Elefanten.

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Ein Film der Bloomlight Productions GmbH