Die Trilogie des Zeitlosen

Acht Menschen begegnen einander ausserhalb von Zeit und Raum. In ihren realen Leben wäre das nie möglich gewesen. Die Trilogie des Zeitlosen macht mit wichtigen Stimmen aus der Spiritualitäts- und Philosophiegeschichte bekannt.

Drei Männer und fünf Frauen sind die Hauptfiguren der drei Bände. Sie lebten als christliche Mönche, Nonnen oder Beginen im Mittelalter, als Philosoph in der chinesischen Antike oder als junge Juristin in Amsterdam unter Nazi-Okkupation.

Band 1: Die Stunde des Hundes

Band 2: Das Kamel und das Nadelöhr

Band 3: Der Ozean im Fingerhut

Pressestimmen

Manfred Papst von der NZZaS findet die Trilogie des Zeitlosen «besonders geglückt» und sieht in ihr «eine so originelle wie liebevoll gestaltete Kombination von Hör-, Lese- und Bilderbuch, in der es in erster Linie um die Mystik des deutschen Mittelalters geht, die aber auch weite Spannungsbögen durch Raum und Zeit schlägt.» Mehr in der NZZ am Sonntag, 2. Oktober 2011

Gotthard Fuchs sieht im Der Ozean im Fingerhut «ein Jahrtausendgespräch von vier Frauen, die dem Sinn des Ganzen nachspüren». Die Trilogie sei «eine seltene Verknüpfung von wissenschaftlicher Gründlichkeit, spiritueller Tiefe und künstlerischer Gestaltungsfreude in Text und Musik.» Mehr in Christ in der Gegenwart, 11. Dezember 2011

Die drei Bände der Trilogie des Zeitlosen, so die Rezensentin Marita Fuchs, bieten nicht nur «neue Interpretationsspielräume und Hörgenuss, sondern auch gut recherchierte Informationen zu den Protagonisten und je einen sehr schönen Farbbildteil». Mehr im Unimagazin, Februar 2012

Reinhard Kirste würdigt die drei Bände der Trilogie des Zeitlosen als "Gesamtkunstwerk» und macht sie zum "Buch des Monats Mai".

Simon Peng-Keller meint in der SKZ, die Trilogie des Zeitlosen breche sei «ein spielerisches Gesamtkunstwerk im Miniformat, doch ebenso ein Stück ernster Erinnerungsarbeit». Das Genre sei nicht einfach zu beschreiben, denn sie würden «das Tabu der sauberen Trennung zwischen wissenschaftlicher Interpretation und persönlicher Aktualisierung» brechen: «Ihre reich bebilderten Hör-, Lese- und Schaubücher sind beides zugleich: kundig recherchierte Studien zu ausgewählten Themen und Personen der abendländischen Mystikgeschichte, aber auch persönliche Meditationen über die 'Sache'. Die fiktiven Dialoge handeln von den grossen Themen christlicher Mystik: von den Grenzen menschlichen Wissens, der überfliessenden Lebenskraft der Liebe, vom Umgang mit dem Leiden und vom Geheimnis, von dem die 'ewige Weisheit' kündet.» Mehr in der SKZ

Für Helmut Dworschak (Landbote) ist die Trilogie ein «Glücksfall». Sie sprenge «die Grenzen der akademischen Fächer». Der Ozean im Fingerhut bringe vier «Seelenforscherinnen» ins Gespräch miteinander, unter ihnen die Jüdin Etty Hillesum, deren Tagebücher noch immer nicht vollständig auf Deutsch veröffentlicht sind. Mehr in Der Landbote, 13. September 2012

Der Ozean im Fingerhut gehe "unter die Haut", meint eine andere Rezensentin: "sicher auch ein Verdienst der Sprecherinnen und des Musikers, der mit seinem meditativen Spiel Zwischenräume zum Nachdenken schafft". Mehr in Schritte ins Offene.

Am 17. September 2014 hiess es in der Tagespost: "Der Ozean im Fingerhut ist ein Bild, das an die Erfahrung des Kirchenvaters Augustinus anknüpft, der ein Kind beobachtet, das mit einem Löffel das Meer auszuschöpfen versucht. Das Gespräch zwischen Hildegard, Mechthild, Hadewijch und Etty zeigt, wie tief man bei diesem Versuch schöpfen und wie sehr man dabei erfüllt werden kann." Mehr ...